Kernspintomographie
Als modernstes bildgebendes Verfahren besitzt die Kernspintomographie (Synonym: MRT, MRI) des Haltungs- und Bewegungsapparates größte Bedeutung. Anstelle von Röntgenstrahlung werden bei dieser Untersuchung Magnetfelder verwandt. Sie liefert hochwertige Bilder, so daß sich die Erkrankung Ihrer Schulter wesentlich eindeutiger erfassen läßt, als mit herkömmlichen Röntgenbildern.
Um ein aussagekräftiges Bild über den Zustand der Gelenkknorpelflächen, der Gelenkkapsel sowie der Sehnen und Bänder zu erhalten, wird in Abhängigkeit der Fragestellung zusätzlich ein jodfreies Kontrastmittel in das Schultergelenk gespritzt. Im Untersuchungsraum liegt der Patient in einem zur Seite hin, weitgehend offenen Magneten (sog. offener Kernspintomograph). Kurze Radiowellenimpulse regen die Wasserstoffkerne im Gewebe an, elektromagnetische Signale abzugeben.
Ein Computer zeichnet diese Signale auf und errechnet daraus Bilder der zu untersuchenden Region. Die Untersuchung der Schulter dauert etwa eine halbe Stunde und ist nicht schmerzhaft.
ATOS KLINIK HEIDELBERG
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Peter Habermeyer
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